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Starkes Zeichen für Gründungen

Kooperationsvertrag zwischen Sparkasse und Universität

27. April 2022

Die Universität Siegen und die Sparkasse Siegen wollen das Haus der Innovation, das Gründerinnen und Gründern exzellente Infrastrukturen bietet, gemeinsam stärken und fördern. Seit November 2020 sind die Räumlichkeiten in der Siegener Sandstraße die zentrale Adresse für alle GründerInnen und Gründungsinteressierten. Hier haben die Universität Siegen und Startpunkt57 einen Ort geschaffen, der Start-ups nicht nur Büroarbeitsplätze, sondern mit Beratungsleistungen und einem breit gefächerten Veranstaltungsangebot Transparenz und Orientierung für jeden Schritt im Gründungsprozess bietet. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der Universität Siegen und der Sparkasse Siegen wurde nun der Rahmen geschaffen, der die Zusammenarbeit bei der Gründungsförderung bekundet und stärkt. Ulf Richter, Kanzler der Universität, und Burkhard Braach, Vorstandsmitglied der Sparkasse Siegen, trafen sich gemeinsam mit Prof. Dr. Volker Wulf, Prorektor für Digitales und Regionales der Universität, zur Unterzeichnung der Vereinbarung in den Räumen der Sparkasse Siegen.

„Die Verzahnung der Universität mit der Region und den Wirtschaftspartnern in der Region ist für das Haus der Innovation sehr wichtig“, betonte Kanzler Richter. Die Sparkasse biete ein solides finanzielles Fundament für das Haus der Innovation, das mit seinen exzellenten Infrastrukturen die Gründung neuer Unternehmen anstoßen, begleiten und etablieren könne.

Die Sparkasse Siegen begleitet schon seit vielen Jahren aktiv das Gründungsgeschehen der Region. „Wir möchten dazu beitragen, dass kreative und mutige Menschen mit ihren Ideen für neue Unternehmen die besten Voraussetzungen finden. Es ist uns wichtig, dass unserer Region keine gute Idee verloren geht“, so Burkhard Braach. „Im Gründerwerk an der Kölner Straße in Siegen hat die Sparkasse Siegen ihr Angebot für Start-ups und junge Unternehmen gebündelt. Wir freuen uns, dass mit dem Haus der Innovation eine weitere Anlaufstelle hinzukommt, die für Kompetenz und Kooperation beim Thema Gründung steht.“

Das Ziel sei es, Innovations- und Gründungsideen in der Region zu fördern und nachhaltig zu stärken, ergänzte Prof. Dr. Volker Wulf. „Mit dem Haus der Innovation wollen wir langfristig dazu beitragen, dass neue und interessante Unternehmen in der Region entstehen und sich mit existierenden Mittelständlern eng vernetzen.“

Das Haus der Innovation umfasst vier Bereiche. Es beginnt mit dem Scouting, also der Suche nach den kreativen Ideen und den Menschen dahinter. Unter dem Dach des Hauses soll dem Innovationsgeschehen der Region insgesamt ein positives Umfeld verliehen werden; es bietet den optimalen Raum und den passenden Rahmen für die Entwicklung und Entfaltung innovativer Ideen und Forschungsprojekte.

Und wenn aus diesen Ideen konkrete Geschäftsmodelle weiterentwickelt werden sollen, finden Gründerinnen und Gründer den besten Nährboden beim Startpunkt57. Wer sich mit seinem Gründungsvorhaben erfolgreich beim Startpunkt57 beworben hat, kann sich über einen Platz im Inkubator freuen, der ebenfalls räumlich im Haus der Innovation angesiedelt ist. 12 bis 18 Monate haben die GründerInnen dabei Zeit, ihr Geschäftskonzept zu entwickeln. Nicht nur Räume, sondern auch Coaching und ein Netzwerk von RatgeberInnen stehen den GründerInnen in der Zeit zur Verfügung. Darauf folgt gegebenenfalls die Aufnahme in einen Akzelerator, also eine Einrichtung, in der das Geschäftsmodell wachsen kann. Am Ende geht es um die Ansiedlung der Unternehmen. „Natürlich gern in der Region“, sind sich Ulf Richter und Burkhard Braach einig.

Das Haus der Innovation bietet Platz für 40 GründerInnen. Das Gründerbüro, das Fab Lab und das EXIST-Projekt ventUS der Universität Siegen sind ebenso dort untergebracht wie das Zentrum für die Digitalisierung der Wirtschaft und das Team von Startpunkt57, bestehend aus VertreterInnen der Mitgliedseinrichtungen. Dazu gehören die Universität Siegen, der Kreis Siegen-Wittgenstein, die IHK Siegen, die drei Sparkassen und drei Volksbanken im Kreis Siegen-Wittgenstein, der Siegerlandfonds, sechs Städte und Gemeinden (darunter die Stadt Siegen), die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen, die Kreishandwerkerschaft, die WCG und die Hill GmbH.

Das Thema Gründung ist an der Universität Siegen stark verankert. So wird das Projekt EnableUS vom NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie mit rund 2,2 Millionen Euro gefördert. Bis Ende 2024 soll dadurch die Anzahl von Gründungen aus der Universität deutlich steigen, insbesondere im sozialen Bereich.

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