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Schlussspurt im Gründerwettbewerb der Wirtschaftsjunioren

von Gesine Westhäuser

Livestreaming für Events, handgenähte Bekleidung und Accessoires, gleich mehrere Konzepte rund um das 3D-Scanning – das sind nur einige der neun Geschäftsideen die von den engagierten Gründern Anfang Februar präsentiert wurden. Mit erneut Mitte 20 Bewerbungen konnten die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e. V. (WJSW) an den Erfolg ihres Gründerwettbewerbs aus dem Vorjahr anknüpfen. Erstmals nutzten sie das Foyer des Kulturhauses Lyz als Kulisse für die Pitches der Geschäftsideen. Dr. Christine Tretow (IHK Siegen) führte gewohnt souverän und sympathisch durch den Abend und stellte jeden Gründer sowie die Jurymitglieder mit viel Wertschätzung und einer Prise Humor vor. JU DO! scheint sich in der Szene der Unternehmer und Berater herumgesprochen zu haben, denn die Besucherzahl wurde mit rund 100 Personen gegenüber dem Vorjahr glatt verdoppelt.

„Wir sind sehr positiv beeindruckt von der Vielfalt der Themen und dem persönlichen Engagement der jungen Selbstständigen, mit dem sie ihre Ideen vorantreiben“, meint Christian Schneider, Vorsitzender der WJSW. „Sich den kritischen Rückfragen Dritter zu stellen, ist herausfordernd, birgt aber auch die Chance, das eigene Gründungskonzept voranzubringen.“

Vier der neun Konzepte nominierte die Jury an dem Abend für die Verteilung des Preisgeldes von insgesamt 10.000 EUR. Im Rahmen des Jahresempfangs der WJSW am 21. März 2018 wird bekanntgegeben, wer sich über wie viel EUR freuen darf.

In Kooperation mit der Gründerinitiative Startpunkt57, der IHK Siegen, dem Industrie- und Handelsclub Südwestfalen und der Volksbank Siegerland eG zeichnen die Wirtschaftsjunioren zukunftsfähige, interessante Gründungsideen aus. Folgende Finalisten präsentierten Anfang Februar ihre Geschäftsmodelle:

Das Konzept von Influnt skizzierte Enzo Frenker-Hackfort: Livestreaming von kulturellen Events und Unternehmensveranstaltungen.

Handgenähte Babyartikel, Stickereien und Stoffhandel stehen im Mittelpunkt von Princess Elly, dem Geschäft von Iris Ramroth.

Daniel Graflage und Sonja Otto haben sich dem 3D-Druck verschrieben und planen mit 3D-DaS den Markteintritt im Bereich des Figurendrucks, der Prototypen und der Kleinserien.

Mit Achenbach Bestattungen bindet Christian Baeyens die Digitalisierung in sein junges Beerdigungsinstitut ein.

Alexander Bernhard baut die Onlineplattform LocalRockets zum Vermieten und Verleihen von Gegenständen auf.

Das Preisgeld wird sich auf folgende vier Gründungsideen verteilen:

Benedikt Ley und Lin Wan entwickeln mit ihrem Team der Virtual Retail GmbH eine Anwendung für Smartphones, die das 3D-Körperscanning ermöglicht und beispielsweise in der Modebranche oder im Gesundheitswesen Nutzen stiften soll.

Der Mitarbeitergewinnung und -bindung inkl. der Entwicklung des Personals und der Unternehmenskultur speziell für kleinere Unternehmen widmet sich Christoph Schollemann mit persco Personalmanagement.

Um die Elektro- und Automatisierungstechnik dreht sich alles bei Oliver Hof: Die EAT-HOF GmbH versteht sich als Dienstleister für die Industrie.

Das 3D-Laserscanning und -tracking sowie die Objekt- und Geländevermessung aus der Luft bilden den Unternehmensgegenstand der HS 3D-Laserscanning GmbH von Hilmar Schröder.

„Mit JU DO! wollen wir jungen Unternehmern und ihren Geschäftsideen einerseits Zugang zu einer breiteren Öffentlichkeit, andererseits ein wenig ‚Starthilfe‘ für die ersten Schritte in die Selbstständigkeit geben.“, meint Thomas Paar, Leiter des Ressorts Existenzgründung. Vielfach seien Gründer als Einzelkämpfer unterwegs. Daher sei es wichtig, sich ein Netzwerk aufzubauen und den Austausch mit anderen zu suchen.

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