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1. Fuck-up-Night in Siegen

von Gesine Westhäuser

Drei Unternehmer sprachen am 26. Februar auf der 1. Fuck-up-Night in Siegen (der 2. in Südwestfalen) über die Dinge, die nicht so gut gelaufen sind: über Scheitern, über Fehler, über Rückschläge.

Über 80 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung in Jungs Boulderhalle, die das Gründernetzwerk Südwestfalen und wir von Startpunkt57 ausgesprochen hatten. Öffentlich über Misserfolge und persönliches und unternehmerisches Scheitern zu sprechen, ist nicht selbstverständlich. Zusammen mit Gründer und Unternehmer Alexander Hoffmann von der Siegener Statmath GmbH führte Torben K. Feil (Unternehmerverlag Südwestfalen/Gründernetzwerk Südwestfalen) durch den Abend. Auf der Bühne konnten Feil und Hoffmann drei Speaker begrüßen, die einen Blick hinter die Kulissen freigaben: Neben Christian Paul Stobbe aus Düsseldorf und Sebastian Deutsch aus Bochum konnten die Organisatoren auch Gunnar Terrahe begrüßen, der seit ein paar Jahren mit ein paar befreundeten Gründern die Fuck-up-Nights im Ruhrgebiet organisiert. Die Redner erzählten dem Publikum von den Anfängen ihrer jeweiligen Start-ups und von dem, was dann passiert ist. Von der Insolvenz bis hin zu verbranntem privaten Geld, was man in die Projekte investiert hat, wurde authentisch und ungeschminkt über die ganze Bandbreite des Scheiterns berichtet. Nach den kurzen Vorträgen der Referenten hatte das Publikum in Anschluss die Möglichkeit, Fragen an die Unternehmer zu stellen.
Die Bewegung der Fuck-up-Nights entstand 2012 auf Initiative von Studenten in Mexiko. Im Laufe der Jahre hat sich daraus eine weltweite Bewegung entwickelt, die für eine neue Kultur des Scheiterns sensibilisiert – insbesondere in der Start-up-Szene ein großes Thema. Aktuell gibt es an mehreren hundert Standorten weltweit die Fuck-up-Nights, von New York bis Tokio. In Deutschland gibt es das Format mittlerweile an rund 25 Standorten.
„Uns ist es wichtig, dieses Format nach Südwestfalen zu holen, um auch hier für das Thema des Scheiterns zu sensibilisieren und Gründern Mut zu machen, sich auszuprobieren. Nur so können Innovationen gelingen“, so Feil.

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