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29. November 2025
Die Reife des Systems, seine Skalierbarkeit, die unmittelbaren Mehrwerte für die Unternehmen, die klare und reflektierte strategische Vorgehensweise sowie die Kombination unterschiedlicher fachlicher Kompetenzen im Gründerteam der AutomatIQ Synergies GmbH überzeugte nicht nur die Fach-, sondern auch die Publikumsjury beim Finale des JU DO! Gründerwettbewerbs der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen. Für seine Cloud- und KI-basierte Softwarelösung zur Automatisierung der Prüfung und Weiterverarbeitung von Materialzeugnissen, sog. 3.1-Zertifikaten, erhielt das Gründerteam den mit 5.000 EUR dotierten 1. Preis sowie die begehrte „Goldene Ananas“ vom Publikum. Vor knapp 120 Gästen hatten sich die sechs Finalistenteams auf die Bühne im Viktoria Filmtheater in Dahlbruch begeben, um dem Publikum aus Experten, Unternehmern, Beratern, Medienvertretern und weiteren Interessierten in Kurzvorträgen ihr Gründungskonzept zu präsentieren. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 EUR stifteten das Gründungsnetzwerk Startpunkt57, die IHK Siegen und die Volksbank in Südwestfalen eG. Für wen? Für die drei interessantesten und zukunftsfähigsten Gründungskonzepte mit Unternehmenssitz in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe.
Die Idee zum erstplatzierten Geschäftsmodell entwickelten die Wirtschaftsinformatiker Niklas Wölfl und Sven Giesler zusammen mit Maschinenbauer Heinrich Lingemann aus einer Abschlussarbeit an der Universität Siegen, die Schwachstellen im Prüfprozess von 3.1-Zertifikaten aufdeckte. Diese Zertifikate dokumentieren die chemische und mechanische Zusammensetzung von Materialien und werden bisher überwiegend in einem rein manuellen, zeit- und kostenintensiven sowie fehleranfälligen Prozess geprüft. Sie sind essenziell für Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen insbesondere in der Stahl-, Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie im Maschinenbau. „Wir von AutomatIQ Synergies helfen regionalen Unternehmen, ihre Prüfprozesse zu digitalisieren, Kosten zu reduzieren, Qualität zu sichern und Haftungsrisiken zu senken“, brachte es Niklas Wölfl auf den Punkt.
Der zweite Platz samt 3.000 EUR Preisgeld ging an Maria Röming und ihr Gründungsvorhaben GEQUMA, die Gesundheitsquartalemacher. Ihre Mission: Kleinst- und Kleinunternehmen nach individuellem Bedarf einen niederschwelligen, praxisnahen Zugang zu allen Themen rund um Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und Arbeitsschutz zu schaffen. Die Lösung ihres Teams: eine digitale Plattform, die BGM unabhängig von der Unternehmensgröße ermöglicht und den Aufwand im Betrieb stark reduziert.
Platz drei und 2.000 EUR gingen an Paul Groos und Tobias Horsch, die mit der SalesStack UG eine Softwarelösung für Onlinehändler auf den Markt bringen, die sämtliche Prozesse zur Überwachung und Steuerung der Verkaufsaktivitäten auf allen vom Händler genutzten Marktplätzen auf einer zentralen Oberfläche vereint. Daneben liefert sie ein KI-unterstütztes Steuerungssystem, das den gesamten Verkaufsprozess automatisiert und optimiert.
Darüber hinaus standen im Finale:
Wir freuen uns sehr, dass jede dieser Geschäftsideen einzigartig ist und auf aktuelle Herausforderungen eingeht. Nahezu alle Teilnehmer:innen an JU DO! stammen aus der Start-up-Community von Startpunkt57 und nutzen die regionalen Unterstützungsangebote wie z. B. das Inkubator- oder das Akzeleratorprogramm.
Hier sind weitere Information zum Gründerwettbewerb JU DO! verlinkt.
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