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Zukunftsradar Gründungslandschaft Siegen-Wittgenstein

Was sind die Trends der Zukunft? Wie sieht die Gründungslandschaft der Zukunft aus? Wo geht die Reise hin? Hier halten wir Sie mit aktuellen Beiträgen auf dem Laufenden.

3 Tipps für Remote Work

Remote Work boomt. Damit Arbeiten im Home Office funktioniert, gibt es ein paar Grundregeln & hilfreiche Tools, die wir in diesem Artikel vorstellen.

Aktuell haben viele Unternehmen auf Home Office umgestellt, aber auch vor der Corona-Krise wurde Remote Work vor allem bei Startups und modernen Digitalunternehmen immer mehr zum Standard. Viele Arbeitnehmer wünschen sich die Flexibilität, daher gehört für moderne Arbeitgeber die Möglichkeit zum remote Arbeiten zum Standardangebot, um neue Talente anzuziehen und zu halten. Damit Remote Work funktioniert und effektiv ist, gibt es ein paar Grundregeln und Tipps, die wir im Folgenden vorstellen.


1. Feste Routinen etablieren

Feste Arbeits- und Pausenzeiten helfen nicht nur dabei, die Kommunikation mit Teamkollegen zu vereinfachen, sondern auch Arbeit und Privates besser zu trennen. Gerade im Home Office verwischen die Grenzen sehr schnell, was dazu führen kann, dass Pausen ausfallen oder deutlich kürzer sind als im Büro mit Kollegen und auch nach Feierabend noch kurz ein paar Mails beantwortet werden. Auch ohne tägliches Pendeln sollte für das eigene Wohl eine klare zeitliche und nach Möglichkeit auch räumliche Trennung zwischen Job und Privatleben stattfinden. Ist kein Arbeitszimmer oder Schreibtisch vorhanden, kann kurzfristig auch der Küchen- oder Esstisch als Büro herhalten. Tägliche Statusmeetings oder -Calls mit den Teamkollegen zur gleichen Zeit helfen ebenfalls bei der Einhaltung der Routine.


2. Die Arbeit organisieren

Eine klare Zielsetzung und Priorisierung hilft bei der Strukturierung des Arbeitstages. Dies sollte zum einen auf Unternehmens- und Teamebene geschehen und davon abgeleitet auf persönlicher Ebene. Eine geeignete Methode hierfür sind OKRs (Objectives and Key Results). Große Unternehmen wie Google setzen bereits seit Jahren darauf und auch bei Startups werden OKRs zunehmend beliebter. Dabei werden auf Team- bzw. Unternehmensebene gemeinsam Ziele für das Quartal gesetzt und zu jedem Ziel messbare Schlüsselergebnisse definiert. Jedes Teammitglied leitet daraus To-Dos für sich selbst ab, die dabei helfen, diese Schlüsselergebnisse und damit das gemeinsame Ziel zu erreichen. Hieraus wiederum lassen sich tägliche Ziele und Aufgaben ableiten.

Um diese zu organisieren, zu tracken und vor allem anderen Teammitgliedern öffentlich zugänglich zu machen gibt es ein paar hilfreiche Softwarelösungen: Trello, Asana, ToDoist oder Jira sind webbasierte Projektmanagement-Tools, für das File Sharing eignen sich beispielsweise Google Drive, Dropbox oder MS Box.


3. Communication is Key

Vor allem bei dezentral arbeitenden Teams ist Kommunikation und Transparenz essenziell für den Erfolg eines Projektes. Um mit den Kollegen im Austausch zu bleiben, eignen sich z.B. Kommunikationstools wie der Instant-Messaging Dienst Slack. Im Gegensatz zu Emails erfolgt die Kommunikation hier nicht asynchron und entspricht somit eher einem natürlichen Gespräch.

Virtuelle Meetings, am besten täglich, sollten ebenfalls fester Bestandteil der Remote Arbeit sein, auch, um den sozialen Effekt mit zu berücksichtigen. Ein wenig Small Talk vorneweg ist normal und auch notwendig, dann sollte das Meeting jedoch auch bei einer virtuellen Durchführung einer festen Struktur oder Agenda folgen.

Hilfreiche Kommunikationstools sind z.B: Slack und MS Teams für Instant Messaging, Zoom, Whereby und Google Hangouts für virtuelle Meetingräume und MURAL, MS Whiteboard oder TeamViewer für virtuelle Whiteboards.


Remote Work boomt, denn sie bietet viele Vorteile für beide Seiten. Für Unternehmen, die bisher kein Home Office angeboten haben, kann sie zu Beginn zur Herausforderung werden, jedoch führt die Einhaltung von ein paar einfachen Regeln keinesfalls zum Verlust von Produktivität, sondern kann sogar das Gegenteil bewirken.


Über die Autorin

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Carolin Gattermann hat in verschiedenen Unternehmen und Agenturen das PR- und Marketing-Handwerk gelernt, bevor es sie in die Startup-Szene verschlug. Rund 5 Jahre war sie bei NRWs größtem Startup Inkubator und Accelerator STARTPLATZ für die Unternehmenskommunikation verantwortlich. Als Co-Founder & Geschäftsführerin der moversXshakers UG hilft sie, Startup Ökosysteme aufzubauen und organisiert unter anderem den Startup Grind sowie die Startup SAFARI Düsseldorf. Zudem wendet sie ihr Fachwissen nicht nur für die eigene Kommunikation an, sondern gibt sie als Startup-Coach unter dem Namen “Bekannt ohne Budget” an Entrepreneure und Studierende weiter.

 
     
     

 

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