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Ziele SMART formulieren

von Christian Frey (Kommentare: 0)

Man hört immer wieder, dass ein Ziel SMART sein sollte. Aber was bedeutet das eigentlich? Und warum ist es so wichtig?

Viele Vorhaben scheitern an unklaren Zielen bzw. an Zielen, die eigentlich gar keine sind, wie zum Beispiel: „Schnellstmögliche Umsetzung“ oder „hohe Qualität“. Diese vermeintlichen Ziele sind unkonkret. Aus ihnen lassen sich kaum griffige Maßnahmen ableiten. Außerdem provozieren sie Missverständnisse und wirken wenig motivierend. Umso wichtiger und wirkungsvoller ist die SMART-Formel.

SMART

SMARTe Ziele kennzeichnen sich durch folgende Kriterien:

Spezifisch: Das Ziel wird so genau wie möglich formuliert. Anstatt „Herstellkosten senken“ lautet es: „Senkung der Mitarbeiterfluktuation in der Hauptverwaltung auf 1,5 %.“

Messbar: Essentiell ist außerdem, ein messbares Kriterium heranzuziehen. Ein Beispiel wäre „die Senkung der Herstellkosten um 30 %“ anstatt „Senkung der Herstellkosten“.

Akzeptiert: Das Erreichen eines Ziels hängt stark mit der Akzeptanz durch Mitarbeiter bzw. andere Projektmitglieder zusammen. Ein nur mit 100 Überstunden im Monat erreichbares Ziel wird bei den Mitarbeitern beispielsweise kaum akzeptiert werden.

Realistisch: Dieser Punkt ist oftmals mit „akzeptiert“ verknüpft. Während eine Senkung der Herstellkosten um 30 % noch erreichbar sein kann, scheint eine Senkung um 100 % möglicherweise als zu ambitioniert und verfehlt damit ihre Wirkung.

Terminiert: Relevant ist auch eine klare Terminvorgabe, bis wann das Ziel erreicht werden muss. Ohne diese Vorgabe kann es dazu kommen, dass Projekte letztlich nicht abgeschlossen werden.

Dieser Beitrag wurde von Christian Frey, studentischer Mitarbeiter des Gründerbüros der Universität Siegen, verfasst.

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