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Selbstorganisation

von Christian Frey (Kommentare: 0)

Um im Alltag nicht die Balance zu verlieren, ist ein funktionierendes Organisationssystem essenziell.

Egal ob man sich anhand eines physischen Kalenders oder mittels digitalen Programmen organisiert – das zugrunde liegende System sollte einfach zu nutzen sein und sich dynamisch an das eigene Leben anpassen.

Bei vielen beliebt und mittlerweile ein Standard der persönlichen Organisationsformen ist der Getting Things Done Ansatz von David Allen, der aus fünf simplen Schritten besteht:

1.      Erfassen – Sammle, was dir im Kopf rumschwebt.

Verwende einen Posteingang, Notizblock, eine digitale Liste oder ein Diktiergerät, um alles festzuhalten, was wichtig sein könnte.

2.      Durcharbeiten – Teile alles in Kategorien ein.

Stelle Dir bei allen Aufgaben die Frage: Ist es umsetzbar? Wenn nicht, dann entsorge es, oder lege es als Referenz ab. Wenn ja, entscheide Dich für die nächste erforderliche Aktion. Wenn es weniger als zwei Minuten dauert, erledige es direkt.

3.      Organisieren – Schiebe die Aufgaben dorthin, wo sie hingehören.

Setze Handlungserinnerungen auf die richtige Liste. Erstelle beispielsweise Listen für die entsprechenden Kategorien - Anrufe tätigen, Besorgungen tätigen, E-Mails versenden, etc.

4.      Reflektieren – Überprüfe regelmäßig auf Sinnhaftigkeit.

Schaue so oft wie nötig in Deine Listen, um Dich auf Deine Entscheidungen verlassen zu können. Mache ein wöchentliches Review, um Klarheit zu schaffen und den Überblick zu behalten.

5.      Durchführen – Jetzt ist es Zeit zu handeln.

Nachdem die ersten vier Schritte getan sind, wird es Dir nun leichtfallen, die Dinge effektiv und effizient anzugehen.

 

Mehr über den Ansatz erfährt man im gleichnamigen Buch von David Allen (auf Deutsch: „Wie ich die Dinge geregelt kriege“).

Neben vielen weiteren Referenzen im Internet bestehen auch Abwandlungen von David Allens System, beispielsweise das Zen to Done System von Leo Babauta, das seinen Fokus verstärkt auf die stressfreie Erledigung von Aufgaben und Projekten legt.

Egal, für welches System und welche Form der Organisation Du dich letztendlich entscheidest, Produktivitätssysteme sollten immer so einfach wie möglich und so komplex wie nötig gestaltet werden, um Dich möglichst effektiv und stressfrei bei Deinen Projekten zu unterstützen.

Dieser Beitrag wurde von Kai El Harrar, studentischer Mitarbeiter des Gründerbüros der Universität Siegen, verfasst.

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