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MapAds (Gründerporträt)

von Christian Frey (Kommentare: 0)

Um Kunden gezielt anzusprechen, braucht es heutzutage mehr als eine professionelle Website und effektives Suchmaschinen- oder Social-Media-Marketing. Promotions und Angebote müssen Kunden genau dann erreichen, wenn sie auch eine Wirkung entfalten können.

Genau da möchte das Team von mapAds mit ihrer KI-gestützten Programmierschnittstelle für standortbasierte Angebote ansetzen.

Das Team

Die drei Gründer Daniel Schütz, Mohammed Hamza und Marius Ruhrmann, die sich an der Universität Siegen kennengelernt haben, bringen verschiedene Kenntnisse über Programmierung und Softwareentwicklung mit und wollen Unternehmen und Kunden mit ihrer kartenbasierten Schnittstelle effizienter zusammenbringen.

Für Daniel (33), der nach einer handwerklichen Ausbildung den Weg in die Softwareentwicklung und zeitweise ins Sillicon Valley gewagt hat, war die eigene Selbstständigkeit bereits in frühen Jahren ein festgesetztes Ziel. Neben der neuen Herausforderung reizte ihn besonders der Drang, von Grund auf etwas Neues zu erschaffen.

Marius (27) verfügt über mehrere Jahre Berufserfahrung in der Softwareentwicklung und Beratung. In seinem Studium zum Wirtschaftsinformatiker wurde durch das Deutschlandstipendium gefördert und anschließend als bester Absolvent mit dem Artur-Woll-Preis ausgezeichnet.

Mohammed (24) studiert nach abgeschlossenem Bachelorstudium im Computer Engineering und befindet sich derzeit im Masterstudium für Informatics and Embedded Systems an der Universität Siegen.

Die Idee

MapAds verbindet durch standortbasierte Promotions Unternehmen mit Millionen von Kunden über eine Programmierschnittstelle. Hier entsteht ein neuer transparenter Online-Marketingkanal für standortbasierte Angebote, der einen Mehrwert sowohl für Kunden als auch für Unternehmen bietet. Beispielsweise können Franchisegeber temporäre Angebote gestalten und über diverse Drittanwendungen dynamisch über die API-Schnittstelle an ihre Kunden in Echtzeit kommunizieren.

Hierfür wird die mapAds-Schnittstelle in bestehende mobile, kartenbasierte Applikationen integriert, um diese mit standortbasierten Promotions zu erweitern. Bestehende Apps können wie gewohnt benutzt werden und greifen bei der Standortsuche auf die mapAds-Schnittstelle zu.

Um die angezeigten Angebote noch spezifischer auf die Kunden zuzuschneiden, nutzt mapAds künstliche Intelligenz. Die hohe Datenmenge und das KI-basierte Lernen lassen detaillierte Marktanalysen zu, um die Passgenauigkeit der Angebote weiter zu erhöhen.

Die Zukunft

Derzeit arbeiten die Gründer noch mit Hochdruck an der Fertigstellung des ersten Schnittstellen-Prototyps, um ihr Produkt innerhalb der nächsten Monate auf den Markt zu bringen.

Ein kurzfristiges Ziel von mapAds ist die Zusammenarbeit mit Accelerator-Programmen, um vor allem den Vertrieb zu beschleunigen. Das langfristige Ziel besteht in der grenzübergreifenden Integration von mapAds in eine Vielzahl von mobilen Applikationen.

MapAds ist derzeit auf der Suche nach zwei Werkstudenten mit Erfahrung in der Softwareentwicklung, optimalerweise mit Hintergrund in Programmierung mit Angular und Ionic.

Dieser Beitrag wurde von Kai El Harrar, studentischer Mitarbeiter des Gründerbüros der Universität Siegen, verfasst.

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