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10 Tipps für mehr Kreativität

von Christian Frey (Kommentare: 0)

Du möchtest gründen, hast aber keine Idee? Oder wärst generell gerne kreativer? Dann haben wir ein paar Tipps, wie du deiner Kreativität auf die Sprünge helfen kannst.

1) Inspirierende Orte finden

Inspirierende Orte sind so individuell wie die Menschen selbst. Für den einen kann das der gemütliche Sessel in den eigenen vier Wänden sein, für den anderen ist es ein ruhiger Ort im Grünen. Finde einen solchen Ort für dich, beobachte die Umwelt und lass deinen Gedanken freien Lauf.

2) Mit verschiedenen Menschen austauschen

Oft entstehen die scheinbar verrücktesten Ideen, wenn unterschiedliche Menschen sich intensiv austauschen. Ob charakterlich, beruflich oder ganz anders: Der Unterschiedlichkeit sind keine Grenzen gesetzt. Dialoge untereinander ermöglichen einen Perspektivwechsel und können viele neue Eindrücke und Ideen erzeugen.

3) Kreativdatenbank aufbauen

Schnapp dir ein Notizbuch, in dem du neue Ideen und Gedanken sofort festhalten kannst. Viele kreative Köpfe gehen nicht ohne dieses Buch vor die Tür, denn mit der Zeit entwickelt sich daraus eine inspirierende Kreativdatenbank. Es muss übrigens nicht das analoge Büchlein sein, wenn man eher der digitale Typ ist. Online-Notizen funktionieren ähnlich gut.

4) Ideen zulassen

Genauso wie beim Brainstorming ist es wichtig, Ideen nicht gleich vorzuverurteilen, sondern auch auf den ersten Blick abwegige Ideen zu notieren. Im Nachhinein können sich viele davon als nützlich erweisen und weiterentwickelt werden.

5) Ein kreatives Umfeld schaffen

Da unser Umfeld stark auf uns abfärbt, solltest du dich mit Menschen umgeben, die so sind, wie du gerne wärst. Geh also bewusst in den Kontakt mit kreativen und inspirierenden Menschen. Das Umfeld umfasst neben den Menschen auch die Dinge, die wir besitzen oder konsumieren. Was beflügelt deine Kreativität? Woraus ziehst du Inspiration? Und was hält dich im Status quo? Das solltest du überprüfen und dein Umfeld Stück für Stück so gestalten, wie es dir für deine Kreativität guttut.

6) Horizont erweitern

Beschäftige dich mit Dingen, die du bisher nicht großartig beachtet hast. Lies ein Buch aus einem anderen Genre oder schaue einen Film, der dich bislang nicht interessierte. Verfolge eine Fernsehdiskussion über ein Thema, dem du bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt hast. Das alles kann deine Kreativität und Fantasie fördern, da du neue Eindrücke gewinnst und es dir vielleicht hilft, Sachverhalte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

7) Welt bereisen

Sofern es dir möglich ist, nutze die Gelegenheit, verschiedene Länder und Kulturen kennenzulernen. Unterschiedliche Kulturen haben verschiedene Lebenshaltungen und Herangehensweisen, um Probleme zu lösen. Man kann also viel dazulernen und wird gleichzeitig inspiriert, Dinge anders zu machen als bisher. Das strahlt oftmals auch auf andere Bereiche aus.

8) Sich bewegen

Es klingt zwar nicht sehr spektakulär, doch Bewegung ist ein nicht zu unterschätzendes Element für unsere Kreativität. Wissenschaftler der University of Stanford haben herausgefunden, dass ein kurzer Spaziergang die Kreativität um bis zu 60 % steigern kann. Wenn du also mal durchhängst, dann schnapp dir deine Schuhe und gehe eine Runde spazieren.

9) Aus der Routine ausbrechen

Gehe neue Wege und entziehe dich bewusst dem Alltagstrott. Das kann beispielsweise ein kleiner Umweg auf dem Weg zur Arbeit sein oder das Zähneputzen mit der linken Hand. Der Sinn dahinter ist, sich neue Eindrücke zu verschaffen und seine Wahrnehmung zu schärfen.

10) Aufbrechen von Denkmustern und Offenheit für Kritik

Kreativität braucht die Freiheit der Gedanken. Damit hängt auch oft das Aufbrechen von Denkmustern zusammen. Dabei könnte ein professionelles Coaching weiterhelfen. Hierbei gewinnst du einen anderen Blick auf deine Situation und findest Wege aus deinem bewährten Denken. Auch Kritik von außen sollte man offen begegnen, da sie hilfreich sein kann, um die eigene Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten. 

Dieser Beitrag wurde von Christian Frey (Gründerbüro der Universität Siegen) verfasst.

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